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DVT-Strahlenschutzbegehung - Das sollten Zahnarztpraxen jetzt wissen

Ab dem Jahr 2023 werden in Baden-Württemberg Strahlenschutz-Begehungen in Zahnarztpraxen durchgeführt. Dies betrifft lediglich die Praxen, die eine DVT-Röntgeneinrichtung betreiben.

Die Begehungen übernimmt das zuständige Regierungspräsidium und kontrolliert, ob das einschlägige Strahlenschutzrecht eingehalten wird. Der Fokus liegt dabei auf der Organisation des Strahlenschutzes, ausreichenden Mitarbeiterunterweisungen und Nachweisen über Personal-Qualifikationen sowie die Bestellung strahlenschutzverantwortlicher Personen.

 

Die DVT-Strahlenschutz-Begehungen im Überblick

 

Die Aufsichtsmaßnahmen werden auf den rechtlichen Grundlagen des Strahlenschutzgesetzes in Verbindung mit der Strahlenschutzverordnung durchgeführt. Dabei suchen Vertreter der zuständigen Regierungspräsidien (Karlsruhe, Freiburg, Tübingen und Stuttgart) die Zahnarztpraxen auf, die eine DVT-Röntgeneinrichtung besitzen.

 

Was wird in der DVT-Strahlenschutz-Begehung überprüft?

 

Die Inhalte und der Umfang der Überprüfung richten sich nach dem Strahlenschutzgesetz und der Strahlenschutzverordnung. Je nach der Art der Praxis (Einzelpraxis, Praxisgemeinschaft, Berufsausübungsgemeinschaft, Z-MVZ, I-MVZ) fällt die Begehung unterschiedlich aus. Kontrolliert wird zum Beispiel, ob eine strahlenschutzverantwortliche Person vorhanden ist und ein Strahlenschutzbeauftragter oder eine Strahlenschutzbeauftragte wirksam bestellt wurde.

Auch die Fachkunde-Bescheinigungen (erfolgreiche Teilnahme an einem anerkannten Kurs) und Aktualisierungs-Nachweise können Gegenstand der Begehung sein, ebenso wie Helferinnenbriefe und Fachangestelltenbriefe. Schließlich prüft das Regierungspräsidium, ob das für die Röntgenaufnahmen zustände Personal einmal im Jahr im Strahlenschutz unterwiesen wird.

 

Wie laufen die DVT-Strahlenschutz-Begehungen ab?

In sechsjährigen Intervallen wird im Rahmen von Strahlenschutz-Begehungen die Einhaltung rechtlicher Vorschriften überprüft. Dies erfolgt anlassunabhängig und richtet sich allein nach den gesetzlich vorgesehenen Zeitfenstern. Vor einer Begehung kündigt sich das Regierungspräsidium schriftlich an und stimmt telefonisch mit der Praxis einen Termin für die Aufsichtsmaßnahme ab. Dabei erhält die Praxis weitere Informationen zur Dauer und zum Ablauf und erfährt, welche Unterlagen die Mitarbeiter bereithalten sollen.

Die Ankündigung der Strahlenschutz-Begehung gibt der Zahnarztpraxis ein Zeitfenster von ungefähr zwei Wochen, in der sie sich auf den Termin vorbereiten kann. Die Begehung selbst erfolgt vor Ort durch einen Vertreter des Regierungspräsidiums, der anschließend ein Abschlussgespräch mit den Mitarbeitern führt. Dabei werden etwaige Mängel thematisiert und die Maßnahmen besprochen, mit denen sie in Zukunft behoben werden können.

Im Anschluss an die DVT-Strahlenschutz-Begehung sendet das zuständige Regierungspräsidium ein Schreiben an die strahlenschutzverantwortliche Person der Praxis oder an den Inhaber bzw. die Inhaberin. Darin werden die gefundenen Mängel aufgelistet und erläutert mit der Aufforderung, sie zu beseitigen. Ein separater Gebührenbescheid beziffert den tatsächlichen Verwaltungsaufwand der Begehung.


 

Die LZK Baden-Württemberg hat eine Checkliste zusammen gestellt, anhand der alle Anforderungen in der Praxis vorbereitend geprüft werden können.

 

Checkliste unter Link erhältlich


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